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Sonntag, 20. Mai 2012

Gleichstromversorgungs- und Ladegeräte

 

In vielen Bereichen der Industrie und des öffentlichen Lebens ( z.B. Produktionsstätten, Kraftwerke, Signalanlagen, Steuer- und Meldeanlagen, Petro-Chemieanlagen, ...) werden elektrische Geräte und Anlagen als Gleichstromverbraucher eingesetzt, die gegen Ausfall des Allgemeinnetzes durch eine Ersatzstromversorgung gesichert werden müssen. Die batteriegestützte Gleichstromversorgung liefert die Gleichspannung für die angeschlossenen Verbraucher und versorgt bei Netzausfall die Verbraucher über die Batterie unterbrechungsfrei (Bereitschaftsparallelbetrieb) für eine bestimmte Zeit weiter. Je nach Typ sind die Komponenten (Gleichrichter, AC/DC-Wandler, ...) als Geräteschrank oder 19“-Einschub ausgeführt. Die Gleichstromversorgungsgeräte sind in Leistungskategorien 24 V–220 V, 5 A–1000 A


Technik

 

1. Gleichrichter

Die den Stand der Technik repräsentierenden Stromversorgungsgeräte arbeiten mit einer geregelten IU-Ladekennlinie für Blei- oder NiCd-Batterien. Die Ausgangsspannung wird hierbei auf +/- 1% des voreingestellten Wertes eingehalten. Je nach Ausführung kann es sich dabei auch um primärgetaktete Gleichrichter handeln, die neben einer sinusförmigen Stromaufnahme auch eine geringe Verlustleistung aufweisen. Die Gleichrichter sind sowohl für die Batterieladung als auch die Gleichstromversorgung der angeschlossenen Geräte und Anlagen ausgelegt.

2. Batterie und Batteriegehäuse

Um bei Netzausfall die Verbraucherspannung mit kleineren Toleranzen bereitstellen zu können, findet Stamm-, Zusatz- und Gegenzellentechnik Anwendung. Je nach Größe und Typ der eingesetzten Batterien, erfolgt die Unterbringung der Batterien im Batte-riefach von Kombischränken (Elektronikschrank mit integriertem Batteriefach) oder in separaten Bat-terieschränken. Die separaten Batterieschränke sind in Form, Farbe und Größe dem Elektronikschrank angepasst.

3. Ausgang

Für noch höhere Ansprüche an die Konstanz der Verbraucherspannung können AC/DC-Wandler in jeden Verbraucherausgang geschaltet werden. Diese gewährleisten eine Spannungskonstanz von +/- 1%.

4. Zusatz- und Überwachungseinheiten

Je nach dem Einsatzzweck der Anlage ist es sinnvoll, bestimmte Parameter zu überwachen (z.B. Verbraucherspannung) sowie ggf. Meldungen auszugeben und weiterzuleiten. Ein Teil der Stromversor-gungsgeräte läßt sich daher mit einer Mikroprozessor-Steuereinheit ausstatten, über die die Steuerung des Gerätes sowie die Anzeige der Meldungen realisiert wird.


 

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